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Valkenswaard: Bengtsson und Casall holen den Grand Prix

08 08 2016


Rolf-Göran Bengtsson weiß schon, warum er seinen 17-jährigen Holsteiner Hengst Casall behandelt wie ein rohes Ei und nur noch ganz dosiert einsetzt. Heute in Valkenswaard haben die beiden einmal mehr ihre Klasse bewiesen.

Zum achten Mal sicherte der im Örtchen Breitenburg in Schleswig-Holstein beheimatete Schwede auf Casall den Global Champions Tour Grand Prix in Valkenswaard, Niederlande. Mit seinen 17 Jahren hat der Caretino-Sohn, das Aushängeschild des Holsteiner Verbandes, nichts von seiner Klasse eingebüßt. Er war eines von nur vier Pferden, die sowohl die Umläufe als auch das Stechen fehlerfrei überwanden. Und dann auch schnell genug (41,36 Sekunden), um die 100.000 Euro Preisgeld für den Sieger einzusacken. Das nennt man schnell verdientes Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Allein mit seinen Auftritten bei der Global Champions Tour hat Casall nun über 1,66 Millionen Euro verdient.

Zweite wurde die US-Amazone Laura Kraut auf der erst neunjährigen KWPN-Stute Cavalia v. Vingino vor dem Italiener Alberto Zorzi mit Fair Light van't Heike, jener Vigo D’Arsouilles-Tochter, die zuvor von Edwina Tops-Alexander. Jessica Springsteen auf dem Zangersheider Cynar VA v. Clarimo und Lauren Hough im Sattel von Ohlala machten den Erfolg der US-Amazonen in diesem Springen perfekt.

Bester Deutscher war Marco Kutscher im Sattel des Numero Uno-Sohnes Van Gogh auf Platz neun. Sein ehemaliger Chef Ludger Beerbaum war mit Chiara v. Contender als 13. ebenfalls noch im Geld.

Hans-Dieter Dreher und der wieder genesene Embassy II hatten einen Abwurf im ersten Umlauf. Für Marcus Ehning und Gin Chin van het Lindenhof hatten hier neun Strafpunkte. Christian Ahlmann gab mit Epleaser van’t Heike auf.

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