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Very Keen – ein Holländer siegt bei der Louisdor-Finale

16 12 2012


Der Sieg im Finale der acht- bis zehnjährigen Nachwuchs-Grand Prix-Pferde, im Louisdor-Preis, ging an den zehnjährigen KWPN-Wallach Very Keen unter dem Sattel von Thomas Wagner. „Das war ein sehr schöner, harmonischer Ritt", lobte der internationale Richter Dr. Dieter Schüle. „Der Vater von Very Keen ist ein Springhengst aus Holland, das kommt der Bewegungsmechanik des Pferdes zugute." Vor allen Dingen in der Piaff-Passage-Tour punktete der elegante Oklund-Sohn. Der Lohn waren 71,86 Prozentpunkte und der Sieg.

Vor zwei Jahren war das Paar Very Keen-Wagner schon beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals in der Festhalle am Start und wurde dort Vierter. Dann haben sich die Beiden ein „Lehrjahr" gegönnt und sind dann in diesem Jahr gemeinsam in ihre erste Grand Prix-Saison eingestiegen. „Der Sieg hier heute ist für mich das größte Weihnachtsgeschenk, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet", freute sich der selbstständige Dressurausbilder vom Kronenhof in Bad Homburg, der den Holländer einst aus dem Stall Koschel übernommen hat. Wagner trainiert mit Conrad Schumacher, hat sich aber speziell auf das Louisdor-Finale mit Oliver Luze vorbereitet. Luze hatte das Finale der Nachwuchs-Grand Prix-Serie bereits 2008 mit Carabas gewonnen.
Platz zwei ging 2012 an Reitmeisterin Ingrid Klimke (Münster) mit dem zehnjährigen Le Primeur-Sohn Liostro (71,256 Prozent). Dritte wurde mit 68,977 Prozent die neunjährige Show Star-Tochter Sommerliebe, vorgestellt von Dr. Ilka Boening.
Nicht ganz an seinen Erfolg vom Vorjahr anknüpfen konnte der neunjährige Dressage Royal-Sohn Desperado. Unter Carola Koppelmann hatte der Oldenburger im vergangenen Jahr das Finale des Nürnberger Burg-Pokals gewonnen und beendete in diesem Jahr das Louisdor-Finale mit 67,349 Prozent auf Platz sieben.
Qualitativ war in diesem Jahr das absolut herausragende Finale des Nürnberger Burg-Pokals dem Louisdor-Preis überlegen. Es wird spannend zu sehen, wie sich dieser Vergleich in den kommenden Jahren entwickeln wird. Fest steht: Diese beiden Finals unter einem Dach sind eine herrliche Kombination.

Quelle Dressagedirect.com

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