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Deutsche Equipe zu langsam fürs Podium

12 05 2012


Ein einziger Abwurf nach zwei Umläufen - eigentlich ein gutes Resultat zum Auftakt der Nationenpreisserie im französischen La Baule. Ärgerlich nur, dass Belgier, Holländer und Schweden offensichtlich ein besseres Zeitgefühl hatten, als die deutsche Abordnung.

Die Equipen aus Belgien und den Niederlanden mussten in einem Stechen die Sieg unter sich ausmachen. Gregory Wathelet sicherte dem Team Belgien den Sieg. Zwar unterlief ihm auf Euphony Cadjanine Z ein Springfehler, er war aber knapp 3,5 Sekunden schneller als Albert Voorn, der mit Tobalio für das Team Oranje den Stechparcours ebenfalls mit vier Fehlern verließ.
Platz drei ging an die Schweden, Deutschland wurde Vierter. Und das mit gerade einmal sechs Strafpunkten aus dem ersten Umlauf. Dort hatten Lambrasco und Janne Friederike Meyer sowie Catoki und Phillip Weishaupt jeweils einen Abwurf zu verzeichnen, die beiden anderen Paare, Thomas Voss und Carinjo sowie Hans Deiter Dreher und Magnus Romeo blieben ohne Stangenberührung, waren aber beide etwas zu langsam: jeweils ein Zeitfehler. Diese angezogenenen Handbremsen rächten sich nach einer sehr guten Mannschaftsleistung im zweiten Umlauf (Meyer, Dreher, Weishaupt jeweils null Fehler, Voss abermals nur ein Zeitfehler). Denn die Schweden mit den Brüdern Jens und Peder Fredricson sowie Peders Ehefrau Lisen und Henrik von Eckermann mit Allerdings, den man auch unter Marco Kutscher kennt, als viertem Mann, hetten unterm Strich fünf Fehler, Platz drei.
Bundestrainer Otto Becker war nicht wirklich zufrieden: „Unsere Pferde sind alle gut gesprungen und die Mannschaft war lediglich durch zwei Strafpunkte für Zeitüberschreitung vom Stechen entfernt, was schon etwas ärgerlich ist. Man sieht, wie wichtig heutzutage der Faktor Zeit auch in Nationenpreisen geworden ist.“
In der siegreichen belgischen Equipe waren neben Gregory Wathelet Weltmeister Philippe le Jeune mit Vigo d'Arsouilles (0/0), Dirk Demeersman mit Bufero van het Panishof (0/4) und Niels Bruynseels mit Conisha van de Helle (1/8) in La Baule am Start.

Quelle St.Georg

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